Die Audio-Psycho-Phonologie beruht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, die der französische Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Dr. Alfred A. Tomatis, in einem halben Jahrhundert Forschungsarbeit über die komplexe Wechselbeziehung von Hören, Stimme, Körper, Geist und Psyche zusammengetragen hat.

Er entdeckte, dass eine Veränderung der Hörfähigkeit automatisch eine Veränderung der Stimme und des Verhaltens zur Folge hat. Dies ist von der Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Medizin (Paris) anerkannt.

Die Erkenntnis, dass die Psyche das Hören- bzw. Nichthörenwollen unbewusst beeinflusst, führte zu ausgedehnten Versuchen, auf den Hörvorgang Einfluss zu nehmen.

Aus diesen Forschungen resultieren die drei "Tomatis-Gesetze", auf denen das heutige Horchtraining basiert.

1. Die Stimme enthält nur die Obertöne, die das Ohr wahrnimmt.

2. Wenn man dem geschädigten Ohr die Möglichkeit gibt, korrekt zu hören, verbessert sich sofort und unbewusst der stimmliche Ausdruck.

3. Der stimmliche Ausdruck lässt sich bleibend verändern, wenn das Gehör über eine gewisse Zeit gezielt angeregt wird.